rk_journal

7. Januar 2008

FlipSilent: Anrufe und Wecker durch Telefon-Drehungen verstummen lassen

Geschrieben von raphael um 22:10 in Gadgets
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FlipSilent v1.01Wer bereits ungeduldig auf ShutUp wartet, für den gibt es nun eine Alternative: der chinesische Symbian-Entwickler Tong Ren hat mit FlipSilent eine Applikation entwickelt, die etwa denselben Zweck erfüllt: durch einfaches Umdrehen des Telefons auf die Display-Seite kann man gerade eingehende Anrufe abweisen oder zumindest den Rufton lautlos stellen, was das Video zeigt. Es kann konfiguriert werden, ob bei eingehenden Anrufen und der Umdreh-Bewegung das “Lautlos”-Profil aktiviert oder der Anruf abgewiesen werden soll. Weiterhin kann eingestellt werden, welches Profil beim Zurückdrehen des Telefons aktiv werden soll und ob man die kleine Anwendung per Autostart laden will.

Besonders interessant finde ich, dass die Anwendung auch im Zusammenhang mit dem Wecker funktioniert: beim Umdrehen des Telefons bei aktivem Weckton wird die “Snooze”-Funktion ausgeführt - und der Weckton ertönt ein wenig später erneut. Dies funktionierte bei mir in der aktuellen Version 1.01 allerdings nur bei aktivierter Flip-Aktion “Hang up call”.

Die Anwendung funktioniert bereits ganz gut - nur etwas Feinschliff ist noch nötig. So ist FlipSilent immer aktiv und kann so auch unbeabsichtigt in das “Lautlos”-Profil wechseln. Damit werden wohl auch immer die Lage-Informationen vom Accelerometer abgefragt, was einen erhöhten Stromverbrauch mit sich bringen dürfte, wie schon in frühen Betas von RotateMe 2 zu sehen war. Eine Aktivierung ausschließlich bei eingehenden Anrufen und beim Weckton wäre wohl sinnvoll.

Mit dem Release “überholt” der chinesische Entwickler den Franzosen Samir, der für diese Woche eine erste Beta von ShutUp angekündigt hatte, die sich allerdings noch etwas verzögern dürfte. FlipSilent ist darüber hinaus als unsignierte Anwendung bereits frei zum Download erhältlich, während RotateMe zunächst als closed-beta für Spender erscheinen wird.

25. Dezember 2007

Nokmote: erste closed-Beta erschienen

Geschrieben von raphael um 12:24 in Gadgets
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Nokmote beta1Die erste geschlossene Beta-Version von Nokmote ist gestern Abend erschienen. Mit diesem Programm ist es möglich, das Keypad des N95 durch Bewegungen des Telefons zu steuern.

Die Software ist in einem frühen Stadium. Die Steuerung funktioniert bereits, jedoch muss das Telefon in der Ausgangsposition waagerecht sein. In der zweiten Beta-Version, die am kommenden Wochenende erscheint, soll auch eine Kalibrierung enthalten sein, sodass die Ausgangsposition frei einstellbar ist.

Wer auch am Beta-Testen teilnehmen möchte, sollte dem Entwickler Samir Oueldi eine kleine Spende zukommen lassen. Dann erhält man Zugriff auf das neue Forum, in dem sich die Vorabversionen herunterladen lassen. Das fertige Programm ist allerdings dann in jedem Falle kostenlos.

16. Dezember 2007

rotateMe 2.0 beta 5 jetzt öffentlich verfügbar

Geschrieben von raphael um 22:14 in Gadgets
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Die 5. Beta-Version des innovativen rotateMe 2.0, mit dem sich die Orientierung des Displays auf dem N95 durch Drehen des Telefons ändern lässt, ist jetzt für jedermann verfügbar. Seit der Beta 4 ist das Programm recht stabil und verfügt über eine Oberfläche, auf der man detailliert Einstellungen vornehmen kann.

Die Beta 5 wird vorläufig die letzte Beta sein. Derzeit arbeitet Samir Oueldi, der Entwickler, bereits an Nokmote, einem Programm, mit dem man durch Telefonbewegungen viele Funktionen des Telefons steuern kann. Weiterhin ist er wohl bereits mit der Anwendung “ShutUp” beschäftigt - über die allerdings noch nichts näheres bekannt ist.

Wer sich für die Nokmote-Betas interessiert, sollte Samir über den oben genannten Link den ein- oder anderen Euro spenden - alle Spender erhalten automatisch alle Beta-Versionen der Software.

23. November 2007

Zweite Beta von rotateMe 2.0 erschienen

Geschrieben von raphael um 00:11 in Gadgets
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Heute erhielt ich die Beta-Version 2 von rotateMe 2.0 vom Entwickler des genialen Tools, Samir Oueldi. Die Version bringt einige Verbesserungen mit sich - so wurde der Energieverbrauch verbessert (die Beta 1 verbrauchte spürbar mehr Akkuleistung), eine Autostart-Funktion integriert - und das Tool reagiert nun sensibler auf den Orientierungssensor. Bis zum Release sollen hauptsächlich noch Usability-Verbesserungen folgen sowie die N95 Sensor API zur Lagebestimmung verwendet werden (was zu einer noch präziseren Rotation führen soll).

Wer gern auch Beta-Versionen zum Testen haben möchte, sollte dem Entwickler eine Spende zukommen lassen (siehe Link oben) - dann erhält man automatisch die aktuellen Entwicklungsstände. Die finale Version soll noch Ende November fertig sein - dann beginnt die Entwicklung an Nokmote, eines weiteren praktischen Tools des Entwicklers, das den Lagesensor verwendet.

10. November 2007

Nokmote: neue Steuerung fürs N95

Geschrieben von raphael um 16:03 in Gadgets, IT
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Oueldi Samir, Entwickler des grandiosen RotateMe, hat sich von der Steuerung der Nintendo Wii inspirieren lassen und plant die Entwicklung eines neuen Tools, Nokmote. Damit kann man das Betätigen des Joysticks durch Bewegungen des Telefons ersetzen. Ein Video der Alpha-Version im Einsatz gibt es hier.

7. November 2007

RotateMe v2.0b1 für N95 getestet

Geschrieben von raphael um 21:13 in Gadgets, IT
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RotateMe v2b1Ich gehöre zu den Glücklichen, die das neue RotateMe v2.0 in der ersten Beta-Version testen durften. Ein echter Gewinn für das Nokia N95: durch Drehen des Telefons dreht sich auch die Bildschirm-Orientierung. Eines der ersten Programme, das den eingebauten Orientierungs- sensor des N95 nutzt (neben der Kamera-Anwendung und der kürzlich veröffentlichten Demo Moving Ball). Das Programm kann man auf einem vorab veröffentlichten Video in Aktion sehen.

Das Programm macht einen stabilen Eindruck, bisher konnte ich keine Bugs entdecken. Bis zum Release sollen allerdings noch ein paar Features hinzukommen, beispielsweise eine Autostart-Option.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann auf der Website spenden. Netter Nebeneffekt: man bekommt die Beta-Versionen vorab zum Testen.

11. Juni 2007

Nokia N95: Erfahrungsbericht / Review

Geschrieben von raphael um 00:03 in Gadgets
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Nach einigen Wochen Erfahrung mit meinem Nokia N95 möchte ich hier mal meine Erfahrungen loswerden.

Ich habe mein Gerät von o2 recht günstig zur Vertragsverlängerung bekommen. Softwareseitig mit dem gängigen o2-Branding, also recht dezent und ohne Funktionseinschränkungen etc., wie das bei anderen Netzbetreibern teilweise üblich ist. Überraschenderweise war bei meinem Gerät auch gleich die erst wenige Tage zuvor erschienene Firmwareversion 11.0.026 dabei, in der einige Bugs behoben wurden. Im Hinblick auf die oft geschilderten Sliderprobleme habe ich wohl Glück gehabt - ein leichtes Spiel lässt sich zwar schon feststellen, stört aber eher nicht. Insgesamt hätte ich von der Verarbeitung her schon etwas mehr erwartet.

Zum Schutz des Displays habe ich mir gleich eine Brando-Folie bestellt. Das sind wirklich die besten Folien überhaupt - optisch stört sie überhaupt nicht (im Gegensatz zu vielen anderen Folien) und soll auch sehr lange halten. Dazu noch eine 2GB-miniSD-Karte, wobei ich schon sehr auf den Tag warte, an dem die 4GB-miniSD-HC-Karten erschwinglich sind…

Die Features usw. sind ja schon hinlänglich bekannt - das GPS funktioniert leider, entgegen meiner Hoffnungen, wirklich nur mit geöffnetem Slider, dafür jedoch recht gut. Navigation konnte ich bisher allerdings noch nicht testen. Das Display ist fantastisch. Mit dem bereits installierten Video-Podcast-Programm kann man das große Display auch gut nutzen - vom Tagesschau-Podcast mache ich rege Gebrauch.

Auch Filme kann man recht gut ansehen - zum Umwandeln in ein kompatibles Format gibt es ja einige kostenpflichtige und freie Softwarelösungen. Ich habe einige getestet und bin bei dem kostenlosen S.U.P.E.R. geblieben - ein wirklich gutes Tool, man darf sich nur nicht von der etwas verwirrenden Website abschrecken lassen.

Mit folgenden Einstellungen habe ich die besten Resultate erzielt (wohlgemerkt auf dem Telefon-Display; für die Benutzung des TV-Ausgangs sollte man höhere Auflösungen und Bitraten verwenden):

  • Output Container: MP4
  • Output Video Codec: H.264/AVC
  • Output Audio Codec: AAC
  • Video Scale Size: 320 x 240
  • Aspect: 4:3
  • Frame/sec: 25
  • Bitrate (kbps): 288
  • Audio: Voreinstellungen (Sampling Freq: 44100; Channels: 2; Bitrate (kbps): 64)

Sicher kann man vieles auch anders machen, die Einstellungen sind aber meiner Meinung nach ein recht guter Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße.

Mit der Qualität der Kamera bin ich sehr zufrieden - die Bilder sind toll, die Videos sind ebenfalls für ein Mobiltelefon grandios.

Zwei kleine Bugs kann ich allerdings ebenfalls bestätigen: leider surrt das Display (?) mit einem sehr hochfrequenten Ton, der beim Telefonieren zum Teil schon etwas stört. Der eingebaute Lagesensor funktioniert auch nicht immer, ist aber ansonsten eine tolle Erfindung, da man die Bilder im Idealfall nachträglich nicht mehr drehen muss.

Eines der starken Argumente für mich war auch der 3,5mm-Kopfhöreranschluss. Damit kann man das Telefon sehr bequem mit allen üblichen Kopfhörern nutzen. Der Videoausgang ist auch ein geniales Feature und kann in einigen Fällen sicher sehr nützlich sein.

Der WLAN-Empfang ist übrigens sehr gut, etwa vergleichbar mit dem eines Notebooks. Allerdings hatte ich teilweise sehr häufige Verbindungsabbrüche - interessanterweise nur bei WPA-verschlüsselten Netzwerken, bei WEP-/unverschlüsselten Netzwerken gab es kaum Probleme. Behoben hat das dann die Abschaltung des Stromsparmodus für WLAN, den man wie folgt vornehmen kann: Menü > System > Einstellungen > Verbindung > Wireless LAN > Optionen > Erweiterte Einstell. > Energiesparmodus: Deaktiviert.

Apropos Strom: das einizige wirkliche Manko am Telefon ist, wie bereits vielfach berichtet, die Akkulaufzeit. Morgens vom Netz getrennt, tagsüber etwa 4 Stunden Musik gehört, kaum telefoniert, keine WLAN-/GPS-Nutzung o.ä., ist der Akku abends leer. Teilweise bei 5-6 Stunden Musik ist dann schon nachmittags Schluss. Fazit: entweder ein Netzteil für die Arbeit, einen Zweitakku oder ein mobiles Notladegerät mit Batterien / Akkus. Irgendwo hatte ich mal von B-Powered gelesen, leider gibt’s das wohl (noch) nicht in Deutschland, ähnliche Produkte sollte es aber auch hier geben.

Abschliessend noch meine persönlichen Software-Favoriten:

  • FON - stellt automatisch die Verbindung zu FON-Hotspots her
  • SymSMB - SMB-/CIFS-Server (und demnächst auch Client) - ermöglicht Netzwerkfreigaben
  • Internet Radio for S60: obwohl nur eine Developers Demo und vom User Interface her nicht optimal, ermöglicht es das Anhören von Webradios
  • Handy Safe ist der Ersatz für die in meinem alten 6630 enthaltene Brieftasche zum verschlüsselten Abspeichern von Kennwörtern u.ä.
  • Map24 Mobile ist für Stadtpläne nach meinen Erfahrungen besser als Google Maps, da es wesentlich weniger Datenaufkommen erzeugt; seit Nokia Maps eigentlich überflüssig
  • MGMaps zeigt Karten und Satellitenbilder von Google/Yahoo/MSN an und versteht sich auch mit dem integrierten GPS
  • PanoMan erstellt Panorama-Aufnahmen
  • X-Plore ist ein kleiner, sehr guter Filemanager
  • KRally und SkyForce Reloaded sind die packendsten Symbian-Spiele, beide von Infinite Dreams

Viele Aspekte sind sicherlich hier unberücksichtigt geblieben. Fazit: sicherlich eines der besten Mobiltelefone derzeit, für Symbian-Fans wie mich derzeit wohl das Nonplusultra.

27. September 2006

Nokia N95 mit GPS, WLAN und 5MP-Kamera

Geschrieben von raphael um 13:18 in Allgemein, Gadgets
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Es gibt wieder spannende Neuigkeiten aus dem Hause Nokia. Ein neuer Meilenstein soll ab 1. Quartal 2007 die N-Serie ergänzen: das N95. Ein Handy mit eingebautem GPS-Empfänger, Kartenmaterial inklusive. Die Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv kommt langsam an die Auflösung von “Standalone”-Digitalkameras heran: 5 Megapixel Auflösung.

Auch mit an Bord: WLAN mit 54MBit. Eine weitere Besonderheit: das N95 ist ein Dual-Slider - auf der einen Seite kann man Steuerungstasten für Medienwiedergabe “herausschieben”, auf der anderen Seite einen Tastaturblock. Weiterhin ist für unkomplizierten Musikgenuss auch eine 3,5mm-Klinkenbuchse an Bord.

Das Handy basiert auf der Series 60-Plattform (Symbian OS 9).

Fotos, die Lust auf mehr machen, gibt’s bei Gizmodo - offizielle Infos in der Nokia-Pressemeldung.

UPDATE: In der US-Version der Nokia N-Series-Flash-Microsite ist das N95 bereits enthalten - man kann also das Telefon auch in Animation sehen und aufbereitete Infos abrufen.

UPDATE: Ich habe einige Videos vom Handy bei YouTube gefunden: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6.