18. Mai 2008
Gerade habe ich auf der Suche nach einem WebKit-Browser für Linux etwas interessantes gefunden: Midori. Ein minimaler GTK-Browser, der aber trotzdem überraschenderweise sehr praktische Funktionen mitbringt: beispielsweise einen Papierkorb für geschlossene Tabs und eine recht gute Suchmaschinenverwaltung mit Keywords! Obwohl er noch in einer Alpha-Version vorliegt, ein sehr interessanter Browser, zumindest zum Testen von Websites - und er ist auch in den Ubuntu-Paketquellen verfügbar.
15. April 2008
Nachdem aus unerklärlichen Gründen ein Teil meines Webservers nicht mehr erreichbar war und der Browser immer meldete, dass der Zugriff auf das Verzeichnis nicht möglich sei, habe ich in den Apache-Error-Logs folgendes gefunden:
(13)Permission denied: /var/www/[...]/.htaccess pcfg_openfile: unable to check htaccess file, ensure it is readable
Kam mir unbekannt vor - und obwohl die Fehlermeldung recht aussagekräftig war, kam ich erst hier auf die Spur: das Verzeichnis (bzw. schon ein Verzeichnis einige Ebenen tiefer) war für den Apache-User einfach nicht lesbar…
26. März 2008
Wollte ich schon länger mal bloggen: Wer im Open-Source-CMS eZ Publish auf Dateien (beispielsweise PDF’s) verlinken möchte, die in die Medienbibliothek hochgeladen wurden, stellt fest, dass standardmäßig immer nur auf eine Seite verlinkt werden kann, von der aus man die Datei letztendlich herunterladen kann. Wird aber ein direkter Link auf die Datei gewünscht, kommt man mit Bordmitteln nicht weiter. In einem französischen Blog gibt es einen (englischen) Tipp, wie man mit Hilfe eines Override-Link-Templates und einer zusätzlichen Klasse für mehr Flexibilität das Problem sehr elegant lösen kann.
24. Januar 2008
Standardmäßig werden Links in XML-Blöcken im Open Source-CMS eZ Publish nicht gegen Spam geschützt. Insbesondere bei mailto-Links wäre eine Verschleierung jedoch sinnvoll (wenngleich jede Form einfach zu entschlüsseln sein dürfte).
Zumindest einen Basisschutz bietet das folgende Link-Template, das alle Links, die mit “mailto” beginnen, sowie deren Inhalt in HTML-Entities mit numerischer Notation entsprechend deren ASCII-Wert umwandelt. Bitte mögliche unerwünschte Effekte bedenken! Dies ist nur eine Modifikation des Standard-Templates für ezxml-Link-Tags, mit dem man das Standard-Template für ein bestimmtes Layout überschreiben kann. Es muss also unter /design/ [eigenes-layout] /templates/content/datatype/view/ ezxmltags/link.tpl abgelegt werden.
{***** this entities mailto links and content || should reside in design directory as templates/content/datatype/view/ezxmltags/link.tpl *****}{if $href|contains( 'mailto:' )}{*****entity-ed mailto link strings*****}<a href="{def $href_ord=$href|ord()}{foreach $href_ord as $href_char}&#{$href_char};{/foreach}"{section show=$id} id="{$id}"{/section}{section show=$title} title="{$title}"{/section}{section show=$target} target="{$target}"{/section}{section show=ne($classification|trim,'')} class="{$classification|wash}"{/section}>{def $content_ord=$content|ord()}{foreach $content_ord as $content_char}&#{$content_char};{/foreach}</a>{else}{*****normal link*****}<a href={$href|ezurl}{section show=$id} id="{$id}"{/section}{section show=$title} title="{$title}"{/section}{section show=$target} target="{$target}"{/section}{section show=ne($classification|trim,'')} class="{$classification|wash}"{/section}>{$content}</a>{/if}
24. Januar 2008
Neulich habe ich auf Anraten meiner Kollegen mal das Open Source Content Management System eZ Publish verwendet. Eine wahre Freude nach diversen Ausflügen in Richtung Joomla! und co.
Man merkt deutlich, dass das System von einer professionellen Firma entwickelt wurde und auch sonst im professionellen Bereich eingesetzt wird. Die Templating Engine ist sehr mächtig und lässt kaum Wünsche offen. Templates lassen sich durch ein Override System gegenseitig überschreiben und bieten so einen leichten Einstieg ohne Einbußen in Sachen Flexibilität. Ansonsten lässt sich das System - was mir zunächst etwas ungewöhnlich erschien - über eine Vielzahl an Konfigurationsdateien bis ins Detail einrichten. Der Inhalt wird in Objekten gespeichert, die auch angepasst an die Bedürfnisse selbst erstellt werden können (was ich unglaublich praktisch und sinnvoll finde). Versionierung und Mehrsprachlichkeit sind ebenso integriert und das Website Interface bietet die Möglichkeit, Inhalte direkt über die Seite zu bearbeiten ohne “Umweg” über den Administrationsbereich. Suchmaschinenfreundliche URLs gehören ebenso zur Standardausstattung. Für größere Installationen ist auch Clustering möglich.
Seit der Version 4.0, die Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde, läuft das System endlich unter PHP5. Wer also ein flexibles CMS für mittlere bis größere Projekte sucht, sollte sich eZ Publish unbedingt ansehen.
11. Juni 2007
Die Überraschung der Woche: Apples Webbrowser Safari gibt’s jetzt auch für Windows!
Derzeit noch als Public Beta der kommenden Version 3.
EDIT: “Public Beta” entpuppt sich als sehr beschönigt. Der Browser hat derzeit so gravierende Darstellungsfehler, dass allenfalls von einer Alpha-Version die Rede sein kann. h-Tags sowie als fett ausgezeichneter Text verschwindet - laut Heise treten diese Probleme allerdings wohl nur mit deutschem Windows auf, also ein Lokalisierungsproblem. Nicht zuletzt auch wegen den gravierenden Sicherheitslücken sollte man allerdings auf die intensivere Nutzung derzeit verzichten…
25. März 2007
Schon lange habe ich ein kleines Bookmark-Tool im Stil von del.icio.us gesucht, das ich allerdings selbst auf meinem Server installieren kann - für maximale Flexibilität und Kontrolle. Nach längerer Suche habe ich sabros.us gefunden: ein sehr schönes Programm, Open Source, läuft unter PHP und MySQL. Der Funktionsumfang ist sehr gut - es bringt einen RSS-Feed für die Links mit, ein Bookmarklet zum schnellen Hinzufügen von Links, Import-Tools für del.icio.us sowie Exportmöglichkeiten für andere sabros.us-User; ist dennoch aber nicht überladen, sondern bleibt funktional.
Einzige Schwierigkeit: das Wiki auf der Website existiert nur in Spanisch (die Entwickler sind wohl hauptsächlich Mexikaner) und die englische Dokumentation ist recht knapp ausgefallen - im Normalfall sollte man jedoch kaum Hilfe brauchen, da die Installation sehr benutzerfreundlich und automatisch abläuft.
5. Februar 2007
Meine größte Neuentdeckung der letzten Wochen: Gregarius, der webbasierte Feed-Reader. Von dieser Sorte gibt es sicherlich viele - wichtig war mir, dass mein Feed-Aggregator auf meinem eigenen Server läuft, schlank ist und möglichst komfortables Lesen ermöglicht. Mit Gregarius bin ich sehr zufrieden. Die Software läuft unter PHP und unterstützt von Haus aus zur Datenablage neben MySQL auch SQLite-Datenbanken, arbeitet viel mit AJAX, bietet viele Funktionen (aktualisiert sich unter anderem bei geöffnetem Browser-Fenster oder -Tab selbständig in vorher festgelegten Intervallen) und ist trotz allem schlank und funktional.
Leider gibt es bis Dato noch keine wirkliche Möglichkeit, Gregarius auch z.B. vom Handy aus (per Webbrowser) zu nutzen, das einzige zur Verfügung stehende Theme für Mobilgeräte ist bestenfalls alpha.
4. Februar 2007
Vier Links für Webdesigner und -Entwickler mit interessanten Ansätzen:
- Smashing Magazine über CSS-Techniken. Lesenswert!
- Schon etwas älter, aber eine umfangreiche Auswahl an Photoshop-Tutorials, ebenfalls von Smashing Magazine.
- Ein letzter Smashing-Magazine-Link: ausgewählte Illustrator-Tutorials, ebenfalls sehr nützlich.
- Dan Webb spricht das Thema JavaScript-Essentials an. Eine nette Idee, die wichtigsten Basics zu sammeln: kommt auf meine ToDo-Liste.